„Ride of Silence“ am 20.05.2026

Beitrag von Jo Bienert

zum Gedenken an im Straßenverkehr getötete und verstorbene Radfahrende

Der internationale „Ride of Silence“ ist eine stille Gedenkfahrt mit dem Fahrrad und findet weltweit am dritten Mittwoch im Mai statt.

Radfahrende kommen zusammen, um:

  • für mehr Respekt und Sicherheit im Verkehr zu werben.
  • an getötete oder schwer verletzte Radfahrende im Straßenverkehr zu erinnern,
  • auf die Gefahren für Radfahrende auf öffentlichen Straßen aufmerksam zu machen,
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FahrRad!AktionsKReis/ADFC

Termin: Dienstag, 2. Juni 2026, 19-20.30 Uhr

Immer im ADFC-Fahrradladen , Uerdinger Str. 69,

  1. Fahrradpolitisch Aktuelles auch aus BZV und Stadtrat und Radtouren im Stadtradel-Zeitraum vom Montag, 15.6. mit Auftakttour ab Rathaus bis zum Raderlebnistag am Sonntag, 5. Juni 26
  2. Barrierefreies und sicheres Radeln in Krefeld und Radaktionstermine (Rückblick auf den Ride of Silence und Ausblick)
  3. Verschiedenes

Philadelphiastraße – besser aber nicht gut

Im Rahmen der Neugestaltung der Philadelphiastraße war ein Radweg entstanden, der den Namen nicht verdient, wir hatten im Oktober darüber berichtet (link).

In der Zwischenzeit ist nun einiges passiert, es gab zwei vor-Ort Termine, Umplanungen, neue interne Aufträge, Diskussionen etc.
Das Ergebnis liegt nun zwischen „wenigstens etwas“, „akzeptabel“ und „mehr ging halt nicht“.

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Wir bedienen nur KundInnen mit Auto

So weit so normal – wenn man eine Auto-Waschanlage betreibt. Wenn man aber, sagen wir, z.B. im Baumarkt eine Dose Farbe kaufen möchte, dann wäre ein Schild „Für Fußgänger und Radfahrer verboten“ absurd. Das wäre nicht denkbar.

Möchte man – um im Bild zu bleiben – diese Farbdose allerdings später abgeben als Schadstoff im Wertstoffhof, dann ist genau das in Krefeld Realität!

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Täter-Opfer-Umkehr im Straßenverkehr beenden

In Krefeld gab es im letzten Jahr elf getötete Verkehrsteilnehmer: Drei Autofahrende, vier Radfahrende und vier Fußgehende. Das sind alleine 2025 mehr als in den letzten fünf Jahren zusammen!

Im Dezember veröffentlichten lokale Zeitungen eine Stellungnahme der Polizei, die die Häufung der Todesfälle als einen „statistischen Ausreißer“ bewertete: „Wir können aus den aktuellen Unfällen keine konkreten Handlungsmöglichkeiten ablesen“. Weiter hieß es: Helm, richtige Kleidung (Reflektorjacken) , Training („Gebrauch von Pedelecs […] schulen“).

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Neugestaltung der Philadelphiastraße

Am 21. März 2023 war es dann endlich soweit. Nach 23 Jahren Diskussion wurde die Umgestaltung der Philadelphiastraße politisch besprochen!
In diesem Tagen – 25 Jahre nach Beginn der politischen Diskussion – wurde der erste Abschnitt für den Verkehr freigegeben.

Ist damit jetzt alles gut?

Leider nein, jedenfalls aus Radfahrersicht! Dabei ließen Planung und politischer Beschluss Gutes erwarten:

„Es wird einen breiten Radfahrstreifen geben, der durch ein Radbord vom Autoverkehr getrennt wird.“

www.krefeld.de
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Sanierung der Carl-Wilhelm Straße

Es sei kein Personal da, heißt es. Es sei kein Geld da, heißt es. Und man fängt an, Verständnis dafür zu zeigen – und dann haut einem die Stadt die Sanierung der Carl-Wilhelm Straße um die Ohren.
Warum verschwendet man diese knappen Ressourcen an so unsinnige Projekte?

Die Verkehrsflächen in der Carl-Wilhelm Straße sind und waren komplett unsinnig aufgeteilt. Die Straße wurde nun aufwendig saniert, aber:

Wenn man eine komplett unsinnige Verkehrssituation saniert, bekommt man eine
sanierte komplett unsinnige Verkehrssituation!

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